Fotoshooting mit Ludachrissy

Meine Reise in der Porträtfotografie geht weiter. Zusammen mit dem Gerhard war ich in alten Bahnhofsräumen unterwegs. Dies ist das Erste von drei Fotoshootings in genau dieser Location, die ziemlich cool ist (war). Die Tapeten aus den 80er, einfach nur todschick ;). Ich hab bei diesem Shooting einmal versucht, den Sonnenuntergang bei einigen Fotos mit auf den Hintergrund zu bekommen. Sieht zumindest irgendwie gelungen aus, wie ich finde. Lange Zeit hat man dazu ja nicht unbedingt, denn der Lichtabfall ist bei dieser Jahreszeit rapide. Das Ständige nach regeln an den mindestens zwei Blitzen, ist jedenfalls Pflicht. Bis eben das Umgebungslicht weg ist, und das geht schneller als einen lieb ist …

 

 

5 Kommentare

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Hallihallo,

also meine Favs: 3, 6 und 8. Aber 11 und 12 gefallen mir am besten. Du schaffst es eine Grundregel der Fotografie (Wähle einen ruhigen, nicht ablenkenden Hintergrund.) erfolgreich zu brechen. Die perfekte Ausleuchtung und die wenigen Schattenwürfe lassen das Model irgendwie nebensächlich wirken – was ich durchaus positiv meine :)

Eine wirklich hübsche Frau – kommen eig deine Modelle alle aus Lif? Und machst du die Shootings auch da oder arbeitest du woanders?

LG Ela*s Sight

Hallo Ela,

ich bin kein Freund von hartem Licht. Ich mag weiches Licht. Ein punktuell hart gesetztes Licht muss aber nicht schlecht sein. Wie so oft im Leben. Kommt drauf an, und zwar auf das, was ich eben darstellen möchte.

Ich dachte mir eben, wenn ich wie im Bild 11 und 12 den Hintergrund so dominant mit einbaue, das nichts weiter zu sehen ist, außer die Tapete, wird auch ein Schuh daraus. Wichtig ist eben dann nur, dass eben außer der Tapete wirklich nichts mehr zu sehen ist. Scheint ja so als wäre es ganz gelungen zu sein … ;).

Das Model: Ohja, nicht nur sehr hübsch, sondern auch sehr erfahren, sehr fotogen, wie ich finde, und überhaupt supernett. Da gelingen Fotos irgendwie wie von völlig selbst. Die Menschen, die ich so fotografiere, kommen z. B. aus dem Freundeskreis, Bekanntenkreis. Aber auch die Model-Kartei nutze ich als Plattform. Ich hab aber auch schon öfter mal direkt Anfragen hier über die Seite bekommen. „Arbeiten“ tu ich da, wo ich denke, dass es passt. Das Ganze ist übrigens reines Hobby.
Man muss nicht krampfhaft seine Zeit mit der Suche nach der aller exklusivsten Location vertrödeln. Viel wichtiger scheint es mir, seine eigene Erfahrung durchs Fotografieren selbst auf Vordermann zu bringen. Selbst erlangte Erfahrung ist aus meiner Sicht durch nur sehr sehr wenig aufzuwiegen. Wenn überhaupt durch irgendwas.

Das Foto, das ins Herz trifft, das eine Seele hat, ist manchmal dort gemacht, wo es womöglich keiner erwartet hat …

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