Shooting mit einem etwas mystischem Touch

Manchmal sieht man Fotos und es dauert keine 3 Sekunden um zu Wissen das man so etwas auch machen möchte. Ursprünglich entstand die reine Idee der Figur aus einem Computerspiel. Davon abgesehen ist natürlich die Idee nicht neu (oder hier, oder hier, oder hier, oder hier) so wie wohl alle Ideen zu Fotos die irgendwie im Internet zu sehen sind. Aber darum geht es auch ja auch nicht. Nein, ums nachmachen geht es überhaupt nicht. Es geht ums selber machen, denn nur das macht auch wirklich Spaß! Egal wie man sich dennoch bemüht etwas nach zustellen, du wirst es nicht schaffen. Zu groß ist die Vielfalt in der Fotografie. Selbst machen, selbst scheitern, und selbst weiterkommen, darum geht es.

Das erste mal sah ich so ein Foto irgendwo mit dem Hinweis es sei von Fabian Stürtz. Danach hab ich es wieder aus den Augen verloren. Als Matthias Schwaighofer aber dieses großartige Video dazu gemacht hatte, war es dann soweit. Die Umsetzung war eigentlich gar nicht mal so schwer. Als Hilfsmittel nutzten wir Wasserfarbe, Theaterschminke auf Wasserbasis die auch recht günstig zu bekommen ist. Unglaublich wie das deckt! Der Umhang ist letztendlich nur ein großes schwarzes blickdichtes Tuch. Das Ganze wurde im Studio aufgenommen. Eine (die einzige Lichtquelle) nahe stehende 90cm Octacon-Box von erhöhter leicht seitlicher Position sorgte für ein relativ weiches Licht. Dabei war es mir wichtig das nicht zu viel Licht auf das Model trifft, um die doch etwas düstere Stimmung beizubehalten. Die Kombination aus wenig Licht/Low-Key trägt aus meiner Sicht jedenfalls zur Stimmung ganz stark bei. Das Gitter war so ein großes indisch angehauchtes aufklappbares Deko-Artikel-Teil das man auch als Raumtrenner verwenden kann.

And here we go …

Special thanks geht an das beste Model der Welt. Meine Freundin, somit also konkurrenzlos und unerreicht ;)

Einzig real ist die Dunkelheit – Licht scheint nur so.

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